Vom Student zum Praktikant

– Life begins at the end of your comfort zone –

Freitagabend. Die anstrengende Woche ist geschafft.

Gestern hatte ich mein erstes Gespräch ohne Jenny mit einem potenziellen Kunden. So langsam gewöhnt man sich an die Verantwortung und das Business, aber irgendwie bleibt man doch ein Student ohne wirklich einen Plan. Gestern Abend standen wir noch bis 20 Uhr in der Küche und hatten Probleme mit unserer Maschine, da wir die Folie für die Becher wechseln mussten. Heute in der Früh musste um 7.30 Uhr ein großer Abnehmer unserer Obstsalate beliefert werden, zusätzlich warteten die AEZ-Märkte auf ihre Lieferung, dann stand noch ein Termin mit dem Steuerberater auf dem Programm und natürlich ging es nachmittags im Büro weiter.

In meinem Kopf toben am Ende des Arbeitstags weiterhin die Gedanken. Arbeit, Einkaufen, Wäsche waschen, Koffer packen, Sport, unbeantwortete Mails und bei Whats App stehen noch 10 Antworten aus. Ich rege mich gefühlt über jede rote Ampel auf meinem Fahrradweg auf und schaue immer ob ich nicht schon fahren kann. Nachdem ich endlich um 23 Uhr alles erledigt habe, falle ich total kraftlos in mein Bett und schlafe super schnell ein. Natürlich verschlafe ich auch noch am Morgen. Wäre ja langweilig, wenn einmal was klappen würde. Mittels eines Sprints erreiche ich noch meine Ubahn um zum Hauptbahnhof zu fahren, dort steht bereits mein Zug. Endlich im Zug angekommen fällt mir eine große Last von den Schultern.

Ich habe es geschafft! Wer hätte das gedacht?

Jeder kennt doch in den Filmen wie „Der Teufel trägt Prada“, die geschäftigen Frauen, die einen vollen Terminkalender haben und mit Telefon in der Hand über die Straße hetzen. Sicherlich fühlt ihr euch manchmal auch so in eurem Alltag und nun kann ich dieses Gefühl nur zu gut nachvollziehen.

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